FAQ

Hier finden Sie schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den S-LINK. Sie haben ein anderes Anliegen? Dann senden Sie uns Ihre Anfrage bitte über das Kontaktformular. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Die Projekteigentümer sind das Land Salzburg, die Stadt Salzburg und die Salzburg AG.

Derzeit laufen die Planungen. Der Spatenstich für den ersten Bauabschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Schloss Mirabell wird für 2023 avisiert, die Inbetriebnahme für Ende 2025/ Anfang 2026. Parallel werden die weiteren Streckenabschnitte vorangetrieben und geplant, um die Zeit und vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen.

Den genauen Betrag kennen wir nach Abschluss der Voruntersuchungen und Detailplanungen. Die Kosten für die erste Etappe werden sich im niedrigen dreistelligen Millionenbereich bewegen.

Die S-LINK Verbindung wird vom Salzburger Hauptbahnhof zum Schloss Mirabell, dann weiter entlang der Salzburger Altstadt zum Nonntal, im Weiteren über die Alpenstraße nach Salzburg Süd und dann über Anif nach Hallein verlaufen. 

Trotz der relativ überschaubaren Größe der Stadt Salzburg ist sie das wirtschaftliche Zentrum eines großen Einzugsgebiets. Schon heute pendeln täglich knapp 60.000 Menschen in die Landeshauptstadt. Und die Zahlen sind angesichts eines Bevölkerungswachstums im Ballungsraum von jährlich ca. 6 Prozent weiter steigend. Hinzu kommen die hohen Immobilienpreise in Salzburg, die zu einem vermehrten Zuzug in den Umlandgemeinden führen. Bereits jetzt kommen rund eine halbe Million Menschen im Flachgau, Tennengau und dem Landkreis Berchtesgadener Land als potenzielle Nutzer dieses öffentlichen Verkehrsangebots in Frage. Dazu kommen jährlich rund 9 Millionen Tagestouristen in Salzburg.

Der S-LINK soll daher in wenigen Jahren zu einer neuen leistungsfähigen Verbindung zwischen dem Flachgau, der Stadt Salzburg und dem Tennengau ausgebaut werden – auch die anderen Angebote im Öffentlichen Verkehr können dadurch angepasst und weiter verbessert werden. Sie wird eine attraktive und leistungsfähige Möglichkeit bieten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zeitsparend, bequem und günstig mobil zu sein. Dadurch soll sie einen wesentlichen Beitrag leisten, um den Individualpendelverkehr mit dem Auto zu reduzieren und das Stauaufkommen im Salzburger Zentralraum zu verringern.

Eine Bahnstrecke bietet wesentlich höhere Kapazitäten, die nach oben skalierbar, sprich ausbaubar, sind. Wenn die Fahrgästezahlen zunehmen, kann mit Anpassungen bei den Fahrzeugen und beim Takt auch diese gesteigerte Nachfrage bedient werden. Bei O-Bussen ist das nur bedingt möglich, weil sie an die Leistungsfähigkeit des bestehenden Straßennetzes gebunden sind. Gleiches gilt für eine Straßenbahn. Verkehrsflächen sind in Salzburg oberirdisch nicht mehr beliebig erweiterbar. Die Bahn ist als Verkehrsmittel auch schneller. Das Ziel ist es, ohne Umsteigen rasch von Oberndorf bis nach Hallein zu kommen und dabei einen hohen Komfort für die Fahrgäste zu bieten. Das Salzburger Verkehrsnetz soll auch als Ganzes betrachtet werden; die Bahn- und OBus-Angebote werden gesamtheitlich konzipiert und auch auf Rad- und Fußgängerverkehr abgestimmt. Gleichzeitig bietet die Bahn die Möglichkeit, neue Projekte in der Stadt, wie die Messebahn oder die Stiegl-Bahn, mit einzubinden. 

Fix sind derzeit Stationen am Hauptbahnhof und am Mirabellplatz. Im Bereich der Altstadt wird ebenfalls eine Station vorgesehen.  Alle weiteren Stationen ergeben sich infolge der Planung. Jedenfalls sollen Stationen da entstehen, wo große Siedlungsknotenpunkte sind (Beispiele: Nonntal, Alpenstraße, Anif, Rif, Hallein). Die genaue Situierung der Haltestellen wird im Laufe der Planung festgelegt.

Der Spatenstich für die erste Etappe vom Hauptbahnhof zum Mirabellplatz ist für 2023 geplant. Die Inbetriebnahme für den ersten Bauabschnitt ist 2025/26 geplant. Parallel werden die nächsten Abschnitte geplant und gebaut.

Die Details zur Bauabwicklung sind noch nicht fixiert. Insgesamt soll die Lärm- und Erschütterungsbelastung für die Anrainer möglichst gering gehalten werden (durch die Wahl der Baumethoden, entsprechende Gerätschaft, Arbeitszeiten etc.). Das gilt insbesondere für die Nächte und an den Wochenenden: Hier wird es nur vereinzelt merkbare Baumaßnahmen geben, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Ausgangspunkt für die Festlegung der Arbeitszeiten unter der Woche und tagsüber ist die Orientierung an den üblichen Vorgaben der Stadt Salzburg (Mo-Fr 7-20 Uhr bzw. Sa 7-14 Uhr). Nähere Details (insbesondere zum ersten Abschnitt) werden veröffentlicht, sobald diese verfügbar sind.

Es wird, wie bei jedem Bauvorhaben, zu gewissen Einschränkungen kommen. Wobei man bemüht ist, diese so gering wie möglich zu halten. Die Anrainer und die Bevölkerung werden jedenfalls transparent, rechtzeitig und laufend informiert.

An die Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH

E-Mail: office@s-link.at

Telefon: +43 662 / 8042 4073

Ja, die Anrainer werden auf unterschiedlichste Art und Weise informiert werden. Informationen werden unter anderem über Zusendungen, die Website und entsprechende Informationsveranstaltungen angeboten werden.

Es wird während der Umsetzung der ersten Etappe bereits an den nächsten Schritten weitergeplant, um das Gesamtprojekt rasch voranzubringen. Zug um Zug werden fertige Abschnitte in Betrieb genommen und gleichzeitig konsequent weiter geplant und gebaut.

Es finden gründlichste Untersuchungen an Untergründen, Gebäuden und der Infrastruktur statt, um Schäden auszuschließen, aber auch um sicher bauen zu können. 

Die ganz exakte Linienführung ergibt sich aus Untersuchungen
unter Berücksichtigung von Verkehrswirksamkeit sowie technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Der Salzburger Seeton stellt mit Sicherheit eine Herausforderung für den Bau dar. Genaue Bodenuntersuchungen und Erfahrungen aus früheren Projekten werden als Grundlage herangezogen. In Abstimmung mit erfahrenen Fachleuten wird die beste Baumethode geplant und dann auch durchgeführt werden. So kann z.B. eine Bodenverbesserung mittels Hochdruckbodenvermörtelung den Bau sicher gestalten.

Derzeit liegt der Schwerpunkt der Arbeiten auf dem ersten Abschnitt vom Salzburger Lokalbahnhof bis zum Mirabellplatz mitsamt den möglichen Verknüpfungen. Die konkrete Trassenführung von Salzburg Süd bis nach Hallein steht noch nicht fest und ist Thema anstehender Variantenvergleiche. Vieles lässt sich diesbezüglich im Moment noch nicht beantworten bzw. bietet die bisherige Planungstiefe dazu noch kein ausreichend klares Bild. Im Raumentwicklungskonzept (REK) aus dem Jahr 2000 wurden seit 2015 zwei mögliche Korridore für die Verlängerung bis nach Hallein vorgesehen. Jedoch werden dazu zusätzlich von der Projektgesellschaft noch weitere Optionen erarbeitet, um eine echte Vergleichbarkeit zu haben. Ziel ist es, die am besten geeigneten Trassenvarianten (samt Untervarianten) im Zuge einer Evaluierung des Sachprogramms des Landes zu finden und unter Einbindung der jeweiligen Gemeinde abzustimmen und festzulegen.
Neben dem laufenden Kontakt mit den Bürgermeistern der entsprechenden Gemeinden wird bei näherem Kenntnisstand auch eine umfassende Anrainerkommunikation gestartet werden.

Aktuell werden mögliche Verknüpfungsvarianten zwischen S-LINK und den Gleisen der ÖBB unter Berücksichtigung aller relevanten Parameter geprüft. Wenngleich der S-LINK kein Vollbahnsystem darstellen wird, werden dennoch Möglichkeiten geprüft, vorhandene Gleise der ÖBB mit den „TramTrains“ zu befahren.

Derzeit gelten die aktuellen Tarife für den öffentlichen Verkehr im Bundesland Salzburg. Die Bundesregierung arbeitet jedoch an einem attraktiven Ticketmodell (1-2-3-Ticket) für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs in Österreich. Ziel ist es, ein leistungsfähiges und attraktives öffentliches Verkehrsnetz UND ein einheitliches und attraktives Tarifmodel anbieten zu können.

In einer ersten Phase wird der 15-Minuten-Takt der Lokalbahn übernommen und mit weiteren Garnituren verdichtet. Ziel ist es jedenfalls, dass die Bahn so attraktiv und kurz getaktet wie möglich fährt.

Beim S-LINK handelt es sich um ein Verkehrsprojekt mit Leichttriebwägen (sogenannte „TramTrains“). Der Tunnelquerschnitt ist dabei wesentlich kleiner als bei einer Vollbahn. Die endgültigen Abmessungen basierend auf dem gültigen Lichtraumprofil (jener Raum, den ein fahrendes Fahrzeug samt Sicherheitsabständen benötigt) sind noch nicht fixiert bzw. Gegenstand der derzeitigen Planung.