Ein Mann wartet an einer Haltestelle, ein Zug fährt durch
© S-LINK
Email
Facebook

S-LINK: Lokalbahnausbau erspart Millionen KFZ-Kilometer

Bereits mit dem Lokalbahnausbau vom Hauptbahnhof zum Mirabellplatz reduziert der S-LINK den KFZ-Verkehr laut der bei der Behörde eingereichten Berechnungen massiv. Nach der Inbetriebnahme bis zum Mirabellplatz werden pro Jahr bereits ca. 9 bis 13 Millionen gefahrene KFZ-Kilometer eingespart. Auch das detaillierte Baustellenkonzept für die Errichtung wird von der Behörde geprüft. Im Sinne der Umwelt und für die Anrainerinnen und Anrainer wurde eine effiziente Materiallogistik erarbeitet, um den Baustellenverkehr so gering wie möglich zu halten.

Salzburg, 20.09.2023. Das erste Vorhaben des S-LINK vom Hauptbahnhof zum Mirabellplatz sorgt nach der Inbetriebnahme bereits für eine starke Entlastung der Stadt. Pro Werktag werden laut der bei der Behörde eingereichten Unterlagen 40.000 KFZ-Kilometer eingespart – das entspricht der Strecke einmal rund um die Welt. Insgesamt ergibt sich damit pro Jahr eine Einsparung von ca. 9 bis 13 Millionen KFZ-Kilometern. Für die Errichtung der für den S-LINK notwendigen Baustelle zwischen dem Lokalbahnhof und dem Mirabellplatz wurde von Fachleuten ein detailliertes Konzept für die Abwicklung des Baustellenverkehrs erarbeitet. Darin sind alle notwendigen LKW-Fahrten während der gesamten Bauzeitdauer über etwas mehr als drei Jahre erfasst. Das Verkehrskonzept sieht drei Routen für den Zu- und Abtransport vor. Diese Routen führen

von der Rainerstraße über die St. Julien Straße
von der Rainerstraße über die Humboldtstraße
vom Mirabellplatz über die Franz-Josef-Straße/Schrannengasse

bis zum höherrangigen Verkehrsnetz in die Vogelweiderstraße. Woher bzw. wohin Material an- bzw. abtransportiert wird, ist offen und abhängig von den Ergebnissen der Ausschreibungen. Eine Vorabprüfung hat aber ergeben, dass ausreichend Deponierungsmöglichkeiten im Umkreis der Stadt zur Verfügung stünden. Zudem prüft die Projektgesellschaft darüber hinaus auch den Einsatz von Elektro-LKW sowie die Möglichkeit einer Verladung und Verfuhr per Bahn. Die Bauarbeiten und damit der An- und Abtransport finden in der Regel von Montag bis Freitag von 06:00 Uhr bis 19:00 Uhr statt. Die Verkehrszahlen zu genehmigen obliegt der zuständigen Behörde.

Maximale Verkehrsbelastung an nur 15 Tagen

Für einen Zeitraum von 15 Tagen innerhalb der gesamten, etwas mehr als dreijährigen Bauzeit wurde eine maximale LKW-Fahrtenanzahl in der Vogelweiderstraße von 15,5 LKW Fahrten pro Stunde und Richtung berechnet. Die Projektgesellschaft hat deshalb um Genehmigung für eine maximale Anzahl von 300 LKW Fahrten pro Tag angesucht. Die durchschnittlichen LKW-Fahrten während der restlichen Bauzeit liegen teilweise sehr weit unter der zu genehmigenden Anzahl, wie die folgende Tabelle zeigt.

Vogelweiderstraße “Spitzenstunde”
[Einzelne LKW-Fahrten/h]
“Durchschnitt”
[Einzelne LKW-Fahrten/h]
1. Baujahr 31 19
2. Baujahr 27 15
3. Baujahr 22 4
4. Baujahr (Q1) 7 1

Eine Fahrt entspricht dem tatsächlichen Fahrweg, d.h. Hinfahrt ist eine Fahrt und Rückfahrt ebenfalls eine Fahrt.

Servicetermine für direkte Anrainerinnen und Anrainer

Direkten Anrainerinnen und Anrainern des Bauvorhabens bietet die Projektgesellschaft eigene Servicetermine an. Dabei können in persönlichen Gesprächen Details besprochen werden. Die Einladungen dazu wurden bereits per Post versandt – die ersten Anmeldungen sind bereits eingelangt.

Die zu genehmigende Anzahl von maximalen Fahrten (max. 15 Tage) im Überblick:

Salzburger Regionalstadtbahn Konzept für effizienten Baustellenverkehr © S-LINK

Über den S-LINK
Der S-LINK wird die Stadt Salzburg mit dem Umland im Norden und im Süden bis Hallein verbinden. Er schenkt Salzburgs Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Zeit, die sie nicht im täglichen Stau verbringen müssen. Und er verbessert die Lebensqualität in der Stadt auf allen Achsen. Der S-LINK wird damit zum Schlüsselprojekt des öffentlichen Verkehrs im Salzburger Zentralraum. Umgesetzt von Stadt, Land und Salzburg AG wird das Projekt S-LINK Salzburg in ein neues Mobilitätszeitalter begleiten.

Pressekontakt
Mag. Robert Mosser
E-Mail: robert.mosser@s-link.at
Tel.: +43 664 41 30 556

Weitere Nachrichten

Besucher informieren sich im Rahmen der Dialogforen über das S-LINK Projekt

Mehr als 1.200 Besucher:innen beim S-LINK Bürger:innen-Dialog

Salzburg, 23 April 2024.

Eine positive Bilanz zieht die S-LINK Projektgesellschaft über den Bürger:innen-Dialog, der vergangene Woche in Hallein, Anif und Salzburg stattgefunden hat. Mehr als 1.200 Besucher:innen kamen zu den drei Veranstaltungen, informierten sich an Schautafeln, diskutierten mit Expert:innen und gaben ihr Feedback zur empfohlenen Trasse und den aufgeworfenen Fragestellungen.

Weiterlesen »
vlnr. Stefan Knittel, Martin Seidel, Monika Stöggl, Johannes Gfrerer

S-LINK: Bürger:innen-Dialog gestartet

Salzburg, 17. April 2024.

Mit einer Plakatausstellung für die Bevölkerung hat die S-LINK Projektgesellschaft am Mittwoch, den 17. April 2024, in Hallein den Bürger:innen-Dialog gestartet. Interessierte können sich über den Planungsstand informieren und sich für die Mitarbeit in den Regionalen Dialog-Foren anmelden, die im Mai und Juni stattfinden werden.

Weiterlesen »
Stefan Knittel präsentiert Übersichtsplan an Interessierte Bürgerin

S-LINK Bürger:innen-Dialog

Salzburg, 19. April 2024.

Die S-LINK Projektgesellschaft setzt im Laufe des gesamten Planungsprozesses auf die Meinung der Bevölkerung. Fragestellungen, bei denen die Meinungen der Bürger:innen gefragt sind, sind beispielsweise: Auf welcher Höhe der Alpenstraße soll die Tunnelstrecke enden und der S-LINK „auftauchen“? Wo sollen die Haltestellen positioniert werden? Welche Anforderungen gibt es an die Haltestellen?

Weiterlesen »
Stefan Knittel und Monika Stöggl halten die Konzession für den S-Link in ihren Händen

Rückenwind aus Wien für den S-LINK

Salzburg, 12. April 2024.

Klimaschutzministerium erteilt der S-LINK Projektgesellschaft Konzession und bestätigt dem Projekt öffentliches Interesse, Wirtschaftlichkeit und Finanzierung durch den Bund. Die Verkehrsannahmen, die Kosten-Nutzen-Analyse und damit die Wirtschaftlichkeit des Projektes werden durch die oberste Eisenbahnbehörde bestätigt. Auch die Finanzierung – der Bund übernimmt 50 Prozent der Investitionssumme – wird im Bescheid erneut zugesagt.

Weiterlesen »
Menschen lesen Plakate bei einer Planaustellung, um sich zum S-LINK zu informieren

S-LINK: Regionale Bürger:innen-Dialoge

Salzburg, 3. April 2024.

Das Projekt S-LINK denkt urbane und regionale Mobilität in und um die Stadt Salzburg neu. Von 17. bis 19. April 2024 lädt die S-LINK Projektgesellschaft zum Bürger:innen-Dialog ein. In Hallein, Anif und Salzburg Süd wird unter anderem die bevorzugte Trasse aus Sicht der Fachplanung präsentiert und das Feedback der Bevölkerung dazu aufgenommen.

Weiterlesen »
Grafische Darstellung des S-LINK Streckenverlaufs durch das Salzburger Stadtzentrum.

Trassenauswahlverfahren für den S-LINK Streckenverlauf

Salzburg, 28. Februar 2024.

Der Bau des S-LINK erfolgt in voraussichtlich vier Bauphasen und wird in Etappen realisiert. Während die Trassenführung für die erste Etappe vom Lokalbahnhof bis zum Mirabellplatz bereits ausgearbeitet ist, erfolgt derzeit das Trassenauswahlverfahren für den weiteren Streckenverlauf ab Akademiestraße bis nach Hallein.

Weiterlesen »