Streckenverlauf

Das Projekt S-LINK denkt urbane und regionale Mobilität neu und soll unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger und Schnittstellen ein attraktives, übergreifendes und gut abgestimmtes Verkehrsnetz ermöglichen. Geplant ist eine Nord-Süd-Achse vom Hauptbahnhof über die Salzburger Altstadt bis nach Hallein im Süden der Landeshauptstadt. Auch regionale Anbindungen, etwa nach Bayern, werden von Beginn an mitgedacht.

Streckenbau in vier Vorhaben

Der Bau des S-LINK ist in vier Bauphasen unterteilt und wird etappenweise realisiert. Die Bautätigkeiten für die erste Etappe vom Lokalbahnhof bis zum Mirabellplatz starten abhängig von der Dauer der behördlichen Verfahren voraussichtlich Ende 2024. Dieser Streckenabschnitt ist etwa einen Kilometer lang und wird zweigleisig sowie unterirdisch ausgebaut. Auch das Trassenauswahlverfahren der weiteren Streckenführung läuft bereits und soll bis  zum Baustart der ersten Etappe abgeschlossen sein. Vorgesehen ist ein Streckenverlauf vom Mirabellplatz zur Akademiestraße und von dort weiter nach Salzburg-Süd. Die letzte Etappe der Schnellbahnstrecke soll bis nach Hallein führen. Weitere Ausbauten und Verbindungen werden ebenfalls mitgedacht: die Einbindung der S-Bahn-Verbindungen aus Straßwalchen und Freilassing bzw. die voraussichtliche Nutzung der ÖBB-Trassen mit Leichttriebwägen („TramTrain“) ebenso wie eine Anbindung zu anderen neuen Verkehrsträgern.

Vorhaben 1

Salzburger Hauptbahnhof – Mirabellplatz

Abschnitt 2

Mirabellplatz – Akademiestraße

Vorhaben 3

Akademiestraße – Salzburg Süd

Vorhaben 2

Mirabellplatz – Akademiestraße

Vorhaben 4

Salzburg Süd – Hallein

Der ungefähre Streckenverlauf

Die voraussichtliche Streckenführung des S-LINK von der Stadt Salzburg bis nach Hallein.
Die voraussichtliche Streckenführung des S-LINK von der Stadt Salzburg bis nach Hallein.

Trassenverlauf 1. Vorhaben

Mit dem S-LINK wird die bestehende Lokalbahn aus dem Norden Salzburgs in mehreren Etappen über die Innenstadt bis Hallein verlängert. Der Mirabellplatz als zukünftiger Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs ist die logische erste Haltestelle des S-LINK. Aus verkehrsplanerischen Gründen hat sich die unterirdische Variante als beste Lösung erwiesen. Das Ziel ist es, ohne Umsteigen mit der Lokalbahn aus dem Flach- und Tennengau mitten in die Stadt Salzburg zu kommen und dabei einen hohen Komfort für die Fahrgäste zu bieten. Das Salzburger Verkehrsnetz soll auch als Ganzes betrachtet werden; die Bahn- und O-Bus-Angebote werden gesamtheitlich konzipiert und auch auf den Rad- und Fußgängerverkehr abgestimmt. Gleichzeitig bietet die Bahn die Möglichkeit, neue Projekte in der Stadt, wie die Messebahn oder die Stiegl-Bahn, mit einzubinden.

Darstellung des Trassenverlaufs im 1. Vorhaben

Erste Fahrzeitberechnungen

Mit der unterirdischen Führung der Regionalstadtbahn in dem geplanten Bereich erhält die Stadt eine vom Straßenverkehr und damit auch von Staus komplett unabhängige Verkehrsverbindung. Die ersten Berechnungen für die Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und einer Haltestelle in der Akademiestraße gehen inklusive drei Zwischenhalten von deutlich unter sechs Minuten Reisezeit aus. Die Fahrzeit zwischen dem Hauptbahnhof und einer Haltestelle in der Nähe der Altstadt beim Mozartsteg liegt bei nur drei Minuten.

Weitere Ausbaustufen im Zuge des S-LINK Baus

Der S-LINK wird das Rückgrat für neue Verkehrs- und Mobilitätslösungen. Nach dem Ausbau der Stammstrecke durch die Stadt gibt es verschiedene Entwicklungsstränge in alle Richtungen des Zentralraums, die als Teil des Gesamtprojektes verfolgt werden.