Das Projekt S-LINK

Die Stadt Salzburg ist der wirtschaftliche Knotenpunkt eines stetig wachsenden Einzugsgebietes. Schon heute pendeln täglich knapp 60.000 Menschen in die Landeshauptstadt – Tendenz weiter steigend. Besonders während des Berufsverkehrs wird die seit Jahrzehnten anhaltende Stau- und Verkehrsproblematik besonders sichtbar. Zusätzlich verschärft wird sie noch durch jährlich rund 9 Millionen Tagestouristen in Salzburg.

S-LINK bringt den Verkehr auf Schiene

Das Projekt S-LINK (Salzburg.Regional.Stadt.Bahn) wird den Salzburger Verkehr zukunftsfit machen und eine attraktive Alternative zum Individualpendelverkehr schaffen. Ziel ist eine Schnellbahnverbindung, die den Flachgau, die Stadt Salzburg und den Tennengau verbindet. Den Salzburgerinnen und Salzburgern soll damit eine Möglichkeit geboten werden, zeitsparend, bequem und günstig mobil zu sein.  

Das Gesamtprojekt S-LINK wird als Verlängerung der Lokalbahn den Salzburger Hauptbahnhof in vier Bauphasen mit dem Süden der Landeshauptstadt und der Stadt Hallein verbinden. Die Details des konkreten Streckenverlaufs sind derzeit Gegenstand umfassender Planungen.

Der Projektträger

Projektträger ist die Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbh. Sie wurde 2019 gegründet und wird von Stadt und Land Salzburg sowie der Salzburg AG getragen. Ihr Ziel ist die Umsetzung des S-LINK für einen leistungsfähigen Nord-Süd-Korridor des öffentlichen Verkehrs.

Wofür steht der Projektname?

Der S-LINK ist ein verkehrspolitischer Meilenstein. Das „S“ im Projektnamen steht für Salzburg, aber auch für die S-Bahn, die zukünftig auf der Verbindung verkehren wird. Der „LINK“ steht einerseits für die Verbindung von Stadt und Land Salzburg und andererseits für die Anbindung an bestehende und neue Verkehrsangebote. Der S-LINK bildet damit den „Missing Link“, das bislang fehlende Glied, zur Verbesserung und Erweiterung des Salzburger Nahverkehrsnetzes.

Partner für die Generalplanung

In einer europaweiten Ausschreibung qualifizierten sich drei Bietergemeinschaften als Rahmenvereinbarungspartner für die Planung der gesamten Strecke vom Salzburger Hauptbahnhof bis Hallein. Die Planungsleistungen für die einzelnen Bauabschnitte werden damit im weiteren Projektverlauf jeweils nur noch unter diesen drei Rahmenvereinbarungspartnern ausgeschrieben: TSS – Team Schiene Salzburg (vormals PG-RSB), ILF Consulting Engineers Austria GmbH und Team REGIO.CONNECT.SALZBURG. Dadurch soll das Planungsverfahren einerseits beschleunigt werden und anderseits sichergestellt werden, dass man über die teils sehr unterschiedlichen Bauabschnitte hinweg auf bereits bekannte Partner zurückgreifen kann. Für den ersten Planungsabschnitt bis zum Mirabellplatz erhielt Team Schiene Salzburg (TSS) den Zuschlag.