Finanzierung

Bei dem Projekt S-LINK handelt es sich um eines der größten Salzburger Infrastrukturprojekte seit Jahrzehnten. Der Bund, Land und Stadt Salzburg unterzeichneten im Dezember 2020 den Rahmenvertrag für die Finanzierung des Projekts. Die Vereinbarung umfasst auch den Ausbau der Salzburger Lokalbahn im Flachgau und einen Beitrag für die Pinzgaubahn. Der Bund wird jedenfalls die Hälfte der Gesamtkosten für dieses große Infrastrukturprojekt tragen. Das vorgesehene Investitionsvolumen für den ersten von vier Bauabschnitten, die Verlängerung der Lokalbahn bis zum Mirabellplatz, wird dem aktuellen Planungsstand zufolge mit 170 Millionen Euro beziffert. 

Gemeinsam für den Ausbau des schienengebundenen Nahverkehrs

Der Gemeinderat der Stadt Salzburg erklärte bereits 1946 per positivem Beschluss das Interesse an einem leistungsfähigen Korridor für den öffentlichen Verkehr durch die Landeshauptstadt. Seit den 1980er-Jahren gab es eine Vielzahl von Studien und Planungen, die ein solches Vorhaben für sinnvoll erachteten. In den Jahren 1992 bis 1996 ließen Bund, Land Salzburg und Stadt Salzburg mit dem Bau des unterirdischen Lokalbahnhofs in der Landeshauptstadt den Worten Taten folgen. Die Verlängerung der Lokalbahn von Lamprechtshausen über den Salzburger Hauptbahnhof wurde umgesetzt. Schon damals wurden aber auch weitere Schritte der Verlängerung bis zum Mirabellplatz und darüber hinaus konkret angedacht. Nun besteht hierzu erstmals politischer Konsens, diesen Korridor weiter auszubauen. Positive Signale gibt es auch aus den Umlandgemeinden.

Unterzeichnung "Öffi Paket für Salzburg" im Bundesministerium in Wien Im Bild v.l. Bundesministerin Leonore Gewessler, Landesrat Stefan Schnöll und Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler
Unterzeichnung "Öffi Paket für Salzburg" im Bundesministerium in Wien
Im Bild v.l. Bundesministerin Leonore Gewessler, Landesrat Stefan Schnöll und Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler
Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund, Land und Stadt