S-LINK Projektleiter Albert Greinmeister, Leitung Recht Monika Stöggl und Geschäftsführer Stefan Knittel stehen vor einem Teil der Einreichunterlagen
S-LINK Projektleiter Albert Greinmeister, Leitung Rechtsabteilung Monika Stöggl und Geschäftsführer Stefan Knittel mit einem Teil der Einreichunterlagen (v.l.). © S-LINK
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S-LINK: UVP-Verhandlung für erste Etappe abgeschlossen

Hauptbahnhof bis Mirabellplatz: Über 60 Planer:innen und Sachverständige beantworteten Fragen

 

Salzburg, 13.12.2023. Am Montag, dem 11. Dezember 2023, fand die UVP-Verhandlung für den Bau der ersten Etappe des S-LINK unter der Leitung der zuständigen Genehmigungsbehörde der Salzburger Landesregierung statt. Alle mit Parteistellung hatten die Gelegenheit, ihre Fragen und Stellungnahmen vorzubringen. Nun erfolgt die Prüfung der Verhandlungsergebnisse, die in die endgültige Genehmigung einfließen.

Der Realisierung des Vorhabens der ersten Etappe des S-LINK vom Hauptbahnhof bis zum Mirabellplatz stehen keine fachlichen Gründe entsprechend dem UVP-Gesetz entgegen – zu diesem Schluss kam die zuständige Behörde bereits nach sorgfältiger Prüfung aller eingereichten Unterlagen der Umweltverträglichkeitserklärung. Im Anschluss daran wurden von Mitte September bis Ende Oktober die Unterlagen von der zuständigen Behörde öffentlich aufgelegt. In diesem Zeitraum konnten alle Bürger:innen im Zuge der Bürgerbeteiligung ihre Stellungnahmen dazu einbringen. Bei der öffentlichen, mündlichen Verhandlung am 11. Dezember wurden diese, in 25 Fachbereiche und vier Themenblöcke aufgeteilt, von unabhängigen Sachverständigen der Behörde behandelt. Insgesamt waren über 60 Planer:innen und Sachverständige vor Ort, die die Fragen der Parteien beantworteten.

Einreichunterlagen UVP S-LINK
8500 Seiten an Projektunterlagen wurden zur Prüfung eingereicht. © S-LINK/Mosser

Die Ergebnisse der mündlichen UVP-Verhandlung werden nun von der zuständigen Behörde geprüft und in die endgültige Genehmigung einfließen. „Wir danken allen Beteiligten für ihre konstruktive Teilnahme an der mündlichen UVP-Verhandlung und freuen uns auf die Umsetzung des Projekts im Einklang mit den festgelegten Umweltschutzmaßnahmen“, so Monika Stöggl, Leiterin Recht der S-LINK Projektgesellschaft. „Es gibt nichts Transparenteres als dieses Verfahren. Unabhängige Sachverständige haben unsere Empfehlungen und Ergebnisse geprüft. Danach hängt es nur noch an der Politik, die die Freigabe zur Umsetzung erteilen muss”, setzt Geschäftsführer Stefan Knittel fort.

Nach einem positiven Bescheid seitens der Behörde kann mit dem Bau der ersten Etappe zu Jahresbeginn 2025 begonnen werden.

Über den S-LINK
Der S-LINK wird die Stadt Salzburg mit dem Umland im Norden und im Süden bis Hallein verbinden. Er schenkt Salzburgs Bürgerinnen und Bürgern wertvolle Zeit, die sie nicht im täglichen Stau verbringen müssen. Und er verbessert die Lebensqualität in der Stadt. Der S-LINK wird damit zum Schlüsselprojekt des öffentlichen Verkehrs im Salzburger Zentralraum und Salzburg ins neue Mobilitätszeitalter begleiten.

Pressekontakt
DI Martina Romstötter
E-Mail: martina.romstoetter@s-link.at
Tel.: +43 664 2552 604

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